Sonntag, 21. Juli 2019

"Das kleine Buch der großen Fragen" von Gisela Schmalz


Details

Gisela Schmalz
Ratgeber, Psychologie
336 Seiten
Goldmann
Deutsch
15.10.2018





Kurzbeschreibung


Wir leben in einer Welt, die immer schneller und komplexer wird. Pausenlos werden Antworten über uns ausgeschüttet, nach denen wir oft gar nicht gefragt haben. Die Kunst des Fragens und Zuhörens scheint an Bedeutung zu verlieren – dabei sind es gerade die Fragen, die Brücken zwischen Menschen schlagen. Fragen lassen eine Offenheit und Vertrautheit zu, die eine Antwort nie erlauben würde.

Was ist dein dunkelstes Geheimnis? Was ist dein hellstes Geheimnis? Wann bist du zu dir selbst ehrlich und wann nicht? Mit wem würdest du gerne eine Nacht verbringen, dann aber goodbye sagen? 

Gisela Schmalz hat 2.000 inspirierende Fragen gesammelt: über uns selbst, über unsere Beziehungen zu anderen und über uns in der Welt. Wie geht es dir heute wirklich? Für weniger Smalltalk und mehr aufrichtige Gespräche in unserem Leben!

Meine Meinung

Ich  war ziemlich neugierig auf so ein Buch. Ich bin ein ziemlich introvertierter Mensch, bringe mich selten in Gespräche ein, höre lieber zu und spreche Dinge auch kaum an. Das Buch hat wirklich viele interessante Fragen, die in der Kurzbeschreibung schon angesprochen werden und regen damit zu vielleicht großen Diskussionen an.

Mir gefällt es vor allem, dass die Fragen in Kategorien eingeteilt werden, so dass man direkt zu einem bestimmten Thema, wie zum Beispiel "Du und die Welt", suchen kann und darüber dann diskutiert. Auch ist die Aufmachung des Buches ziemlich hübsch geworden und nicht vollkommen langweilig.

Das Buch eignet sich hervorragend als Geschenk, egal ob bei Freunden oder in der eigenen Familie. Auch kann man sich damit sehr gut allein auseinander setzen.


Danke an das Bloggerportal von randomhouse und dem Goldmann Verlag für das Exemplar zum rezensieren.

Donnerstag, 18. Juli 2019

"Schlank mit Keto" von Marina Lommel


Details

Marina Lommel
Ernährung, Kochen, Diät
192 Seiten
Südwest
Deutsch
10.12.2018





Kurzbeschreibung


Ketogene Ernährung ist das neue Low Carb

Dieses Buch kombiniert wissenschaftlich fundiertes Ernährungswissen mit motivierenden, persönlichen Erfolgsgeschichten der Autorin und einigen ihrer Kunden und zeigt in 70 originellen Rezepten, wie maximaler Genuss mit minimal wenigen Carbs möglich wird.

Meine Meinung

Nachdem ich mich im Internet schon ein wenig mit der ketogenen Ernährung befasst und informiert hatte, wollte ich gerne ein Buch haben, zu dem ich immer mal wieder greifen kann, wenn ich etwas nachschauen möchte. Gerade weil ich mir vorgenommen hatte, mit Keto abzunehmen, war es mir wichtig, dass ich nicht immer nur im Internet suchen musste, um Rezepte und Anregungen zu finden.
Vor allem ging es mir auch um Erfahrungen und die sind in "Schlank mit Keto" ausführlich geschildert. Sehr hilfreich sind die Tipps und Tricks, gerade für den Urlaub oder einem Restaurant-Besuch.

Und auch die Rezepte, die sich ab der Hälfte des Buches finden lassen, sind gut ausgewählt und abwechslungsreich. 
Ich habe mittlerweile sehr viel aus diesem Buch gekocht und greife immer wieder zu den Rezepten, wenn ich schnell und lecker essen möchte. Ein großes Plus für mich war es ebenfalls, dass ich keine bestimmten Zutaten extra aus dem Internet bestellen musste, sondern mit Lebensmitteln gekocht wird, die man überall bekommt und keine Unsummen an Euro ausgeben muss.

Für den Einstieg in die ketogene Ernährung ist dieses Buch auf jeden Fall empfehlenswert. Mich hat es motiviert, mich weiter damit zu beschäftigen.

Danke an das Bloggerportal von randomhouse und an den Südwest Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Mittwoch, 26. Juni 2019

Was passiert hier...?



Ich will mich nicht entschuldigen, obwohl es mir wirklich leid tut, aber eigentlich darf es mir so gehen.


Hallo ihr :)

ja, da bin ich auch mal wieder. Obwohl ich der Meinung war, vielleicht doch nicht zu schreiben, bzw. mir etwas Neues anzulegen, was ich wirklich ernsthaft auch durchziehen kann. Das hier, "kohoho liest", ist mir wichtig, allerdings merke ich, wie mir die Luft ausgeht, wenn ich mich hinsetzen will und an dem Blog arbeiten möchte.

Die Frage ist natürlich auch nach dem Warum. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich es gut erklären kann.
Das Ding ist: ich bin queer. Das ist das einzige Wort, dass mich halbwegs beschreiben kann. Ich bin mir nicht sicher, wie viele von euch wissen, dass ich seit über 10 Jahren eine glückliche gleichgeschlechtliche Beziehung bzw seit fast 2 Jahren dann auch Ehe führe. Wahrscheinlich denken sich nun alle: "hey, was redet sie da, ist doch wurst, wen sie liebt." - Yho, ist es auch.
Allerdings muss ich es so erklären, weil es dann vielleicht Sinn ergibt (oder auch nicht, ha.)
Es ist wurst.. mir ist es egal, meinem Umfeld ebenfalls, ich hab auch nie eine Definition gebraucht, allerdings redet meine Mama davon, dass ich bi bin, andere sagen, dass ich lesbisch sei. Und ich sitz da und denk mir, dass es eigentlich nichts davon ist. Ja, wer eine Definition braucht, der kann mich da sicher einordnen, aber mir war es damals wie heute total egal.

Das Problem was ich nun habe.. ich will mich eingliedern, dazu gehören, helfen. Ich will meine Situation erzählen, meine Gedanken über die Jahre hinweg usw. Ich will mich dazuzählen, mag unterstützen. But how?
Als es um Sichtbarkeit ging, dachte ich, mach doch einfach nen neuen Blog, wo ich über mich und queer schreiben kann. Und ich habe da Lust drauf, ich weiß nur nicht, wie ich es anfangen soll. Und was dann hieraus wird, weil hier auf dem Blog habe ich das Gefühl, dass ich so nicht sein kann.

Ich merke, dass ich mich um mich selbst drehe, wenn es darum geht, mich dazuzuzählen. Ich will nicht unsichtbar sein, das war ich einfach zu lange. Ich hoffe, ich kann mich endlich hinsetzen und das aufziehen, was sich in meinem Kopf so groß und wunderbar anfühlt. Mit jetzt 33 Jahren sollte ich doch eigentlich wissen, wo ich mich wohlfühle, nicht?

"kohoho liest" soll nicht auf der Strecke bleiben, ich hab noch einige Rezensionen, die geschrieben werden müssen (omg sorry, dass das alles so lang dauert..).
Danke, wenn ihr das hier gelesen habt, ich fühl mich zumindest einigermaßen wohler, eben weil ich es hier geschrieben hab ^^

bis bald,

Mittwoch, 8. Mai 2019

"Wenn Donner und Licht sich berühren" von Brittainy C. Cherry


Details

Behind the Bars
Brittainy C. Cherry
New Adult
384 Seiten
LYX 
Deutsch
29.04.2019



Kurzbeschreibung

Sich in Jasmine Greene zu verlieben, fühlte sich an wie ein warmer Sommerregen. Leicht und unbeschreiblich schön. Aber als wir uns Jahre später wieder gegenüberstehen, ist von dem Sommerregen nichts mehr übrig. Stattdessen sehe ich in ihren Augen einen tosenden Sturm. Wie lange tobt er schon dort? Wie lange hat er sich schon in ihrer Seele zusammengebraut? Ihr Herz ist für immer gebrochen, und ich hasse mich dafür, dass ich es jetzt erst bemerke - wo es vielleicht schon zu spät ist.

Meine Meinung

Ich bin immer wieder fasziniert, wie manche Bücher mich richtig fesseln und halten können, wie mich die Geschichten so vereinnahmen, dass meine Gefühle beinahe greifbar sind. 
So und nicht anders erging es mir mal wieder bei Brittainy C. Cherry - ich durfte ihr neuestes Buch "Wenn Donner und Licht sich berühren" vorab auf Lesejury lesen und bin wirklich mal wieder sehr begeistert von ihrem Buch.

Mich hat es überhaupt nicht gewundert, dass ich mich schnell in die Geschichte einfinden konnte, denn mit so einem schönen Schreibstil kriegt man mich sofort, und wie auch in ihren anderen Büchern hat Cherrys Schreibstil mich gepackt und mitgerissen, wortgewandt und detailreich schreibt sie die Geschichte zweier Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein können und dennoch zueinander finden.

Und ja, wenn Jasmine und Elliot sind sehr verschieden, wenn sie das erste Mal aufeinander treffen. Denkt man bei New Adult doch sicher gleich, dass auf jeden Fall dieser typische Bad Boy auf ein unscheinbares Mädchen trifft, ist es beinahe andersherum, denn Elliot ist zu Anfang unscheinbar und schüchtern, während Jasmine hübsch und selbstbewusst auftritt. Im Verlauf der Geschichte verändern sich durch gewisse Umstände die Verhältnisse und man trifft doch auf einen unnahbaren Elliot, aber er bleibt dennoch liebenswert und sympathisch, wahrscheinlich vor allem, weil man seine Veränderung und Entwicklung mehr mitbekommt als die von Jasmine. Leider ist sie etwas in den Hintergrund gerückt, obwohl man bei der Kurzbeschreibung doch darauf schließen könnte, dass es mehr um sie gehen würde. 
Auch die Nebencharaktere sind wunderbar getroffen, positiv wie negativ. 

Die Handlung ist eine gute Mischung, teilweise super romantisch, teilweise schockierend und aufwühlend. Ich konnte mich in dem Buch verlieren und mich emotional auf Jasmine und Elliot einlassen, mit ihnen leiden und mich mit ihnen freuen.

Ich hatte gehofft, dass mich "Wenn Donner und Licht sich berühren" so mitnehmen kann, wie es auch die anderen Romane von Brittainy C. Cherry getan haben und ich bin nicht enttäuscht worden. Das beweist mir, dass ich bei der Autorin (bisher) nichts falsch machen konnte und gerne die Empfehlung rausgebe, dass Buch zu lesen. 

Freitag, 19. April 2019

"Ein wirklich erstaunliches Ding" von Hank Green


Details

An absolutely remarkable thing

Hank Green

Jugendbuch - SciFi

448 Seiten

bold (dtv Verlagsgesellschaft)

Deutsch

28.02.2019



Kurzbeschreibung

Stell dir vor, Außerirdische kommen auf die Erde – und du postest das allererste Video davon. 

Genau so verläuft »Tag X« für die 23-jährige April. Ihr Clip von »Carl«, einer mysteriösen, aber beeindruckenden Roboter-Skulptur, geht über Nacht viral und katapultiert sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Überall auf der Welt sind Carls aufgetaucht – und niemand weiß, woher oder warum. 

Die Ungewissheit lässt eine mediale Hysterie ausbrechen – Schock, Neugier und Angst treffen auf Sensationslust und apokalyptische Fantasien. 

Immer mehr Verschwörungstheoretiker, die sogenannten Defender, sehen in der außerirdischen Intelligenz eine Bedrohung, gegen die es zu kämpfen gilt – und dazu gehört auch deren Entdeckerin April ...

Meine Meinung


Normalerweise greife ich nicht gern zu Büchern, die mich von außen nicht direkt wenigstens ein wenig ansprechen. Natürlich hat der Titel mich neugierig gemacht, aber ich beurteile dann doch Bücher immer zuerst vom Äußeren und irgendwie wollte es zuerst gar nicht passen. Aber durch meine Teilnahme an der Leserunde auf Lovelybooks bin ich wirklich froh, dieses Buch gelesen zu haben, denn es hat mich weit mehr mitgerissen, als ich am Anfang gedacht hatte. 

 Und dieses Buch hat es wirklich in sich. Und vor allem geht es um den Umgang, die Abhängigkeit und den Druck der sozialen Medien, ein Thema, dass immens wichtig in der heutigen Zeit geworden ist. Die Protagonistin April erlebt die Höhen und Tiefen einer Online-Persönlichkeit und ich war wirklich erstaunt, wie authentisch Hank Green in dieser Sache geschrieben hat, sei es die Reaktion ihres Umfelds oder auch wie sich ihre Entscheidungen und ihre Moral verändern. Was ich ebenfalls gut fand: eine friedliche Invasion. Ja, merkwürdig, nicht wahr? Aber es war für mich mal eine Abwechslung, dass nicht gleich Chaos herrscht, sondern ziemlich lange gerätselt wird, was es genau mit den Carls auf sich hat und von ihnen nie irgendeine Bedrohung ausgeht. Und was ich noch gerne hinzufügen wollte: April ist bisexuell. Ja, das mag im ersten Augenblick nebensächlich sein, aber ich finde es gut, dass so etwas in der Geschichte repräsentiert wird und wirklich auch Bedeutung in der Handlung findet. 

 Generell empfand ich Hank Greens Schreibstil als sehr mitreißend und packend, ich als Leser habe diese Geschichte wirklich miterlebt und empfand mich als Teil der Handlung und nicht nur als Außenstehender. 

 Einzig das Ende des Buches hat mich stehen gelassen, so viele Fragen waren für mich noch offen und dann endet das Buch leider mit einem Cliff-Hanger. Allerdings wird es einen Folgeband geben, in dem hoffentlich alles weiter aufgeklärt wird. 

 Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch, obwohl ich am Anfang nicht recht wusste, ob es mir gefallen könnte. So viel Realität auf unsere heutige Generation in einem Buch habe ich selten gelesen.

Samstag, 23. Februar 2019

"Geständnisse" von Kanae Minato




Details

Kokuhaku (Confessions)
272 Seiten
C. Bertelsmann Verlag
Deutsch
27.03.2017






Kurzbeschreibung

Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt.

Meine Meinung

Normalerweise ist das Genre nicht mein Fall, ich fühl mich wohl in Young Adult und in Fantasy. Aber hin und wieder mag ich auch ausbrechen und "Geständnisse" von Kanae Minato hat mich wirklich neugierig gemacht.

Und es hat mich wirklich mitgerissen, die Situation in der die Leherin steckt, in der Aufklärung des Falles, in den Sichtweisen der verschiedenen Schülern. Ich hatte nicht erwartet, dass es mich so mitreißt und ein wenig aufgewühlt zurück lässt.

Etwas anderes ist auf jeden Fall der Schreibstil, denn die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sei es nun der Monolog der Lehrerin zu Anfang, um die ganze Geschichte erfassen zu können oder der Brief einer Schülerin, was mich als Leser am Anfang immer ein wenig durcheinander brachte, aber das mindert keinesfalls die Spannung dieses Buches.

Für mich war es wirklich spannend, mal in diesem Genre und etwas aus dem japanischen Raum zu lesen. Ich war die ganze Zeit über gespannt auf den Ausgang der Geschichte und kann dieses Buch überzeugt weiterempfehlen.

(Danke an das Bloggerportal und dem Bertelsmann Verlag für das Rezensionsexemplar.)

Sonntag, 10. Februar 2019

"Mein Bullet-Planer für Ideen, Ziele und Träume" von Jasmin Arensmeier







Details

192 Seiten
Südwest Verlag
Deutsch
26. November 2018








Meine Meinung

Da ich schon ziemlich begeistert von "Gestalte dein Journal nach der Bullet-Methode" von Jasmin Arensmeier war, musste ich auch unbedingt "Mein Bullet Planer" von der Autorin haben. Ich war neugierig auf die Gestaltung und die Aufmachung eines vorgefertigten Journals.

Allein das äußere Design ist sehr gut ausgesucht und hat mich sofort angesprochen. Hier gibt's auch schon den ersten Pluspunkt, denn der Text-Button vorn und auch der Klappentext sind nur aufgeklebt und lassen sich abziehen. 

Auch innen kann das vorgefertigte Journal bei mir punkten. Die Monats- und Wochenübersichten sind zwar schon vorgegeben, dennoch hat man genug Platz, um eigene wöchentliche Übersichten zusätzlich einzufügen und die Seiten individuell zu gestalten. Auch ist es praktisch, dass man den Kalender hier selbst einträgt, sodass man jederzeit starten kann. 
Sehr praktisch finde ich die vorgegebenen Listen, neben Sparzielen oder Urlaubszielen findet man ebenfalls auch eine Seite für Bücher und Filme oder einen Gesundheitstracker. Ich hätte mir allerdings schon gewünscht, dass es vielleicht noch einige Seiten gäbe, bei denen man selbst noch entscheiden könnte, wie man sie füllen mag, obwohl die vorgefertigten Seiten schon sehr allumfassend sind.
Hilfreich ist auch das Vorwort der Autorin und die danach folgenden Begriffserklärungen der verschiedenen Listen. 

Für mich ist das Buch eine wirklich gute Alternative für all jene, die sich vielleicht noch nicht an ein vollkommen selbst gestaltetes Journal wagen wollen.


(Danke an den Südwest Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplar.)