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Samstag, 3. Oktober 2020

"Der Schwarze Thron - Die Göttin" von Kendare Blake


 Details


Kendare Blake
•
Fantasy
•
496 Seiten
•
Penhaligon
•
Deutsch
•
16.03.2020





Kurzbeschreibung

Der Krieg hat nicht nur die Insel Fennbirn in Schutt und Asche gelegt, sondern auch ihre drei Königinnen, die Schwestern Mirabella, Katherine und Arsinoe, vor schreckliche Herausforderungen gestellt. Auf Arsinoe lastet ein Fluch, und dennoch muss sie alles geben, um den bedrohlichen Nebel aufzuhalten, der die Insel zu verschlingen droht und ihrer aller Ende bedeuten würde. Derweil ist Mirabella aufgebrochen, um unter dem Banner des Friedens an den Hof von Königin Katharine zu ziehen. Diese sehnt sich insgeheim nach der Bindung, die ihre beiden Schwestern vereint, gleichzeitig will sie dem Waffenstillstand keinesfalls zustimmen. Doch nur, wenn die drei Schwestern zusammenstehen, können sie das Geheimnis ihrer blutrünstigen Göttin lüften – und dabei werden Feinde zu Freunden, Freunde zu Feinden und Königinnen zu Legenden.

Meine Meinung

Blakes Schreibstil steht den Vorgänger in der Reihe in nichts nach, sie schreibt einfach und angenehm und kann trotzdem super Szenen und Dialoge einfangen, obwohl diese dann und wann doch auch zu viel waren und mir meist so vorkamen, dass die Seiten gefüllt werden sollten.
Mit viel Action und blutige Kämpfe wird hier ein guter Abschluss kreiert, der mich zufrieden die Reihe beenden ließ.

Jeder der Königinnen wird in diesem Buch beleuchtet, die Veränderung von Katherine, wenn sie mit Mirabella zusammen ist, war seltsam und meiner Meinung ein wenig unpassend von der Art, wie Katherine mir in der gesamten Geschichte vorkam. Ich liebe Arsinoes chaotische und kämpferische Art, mochte sie schon immer.
Die Autorin hat hier ein wenig Entwicklung noch hinein gebracht, die Charaktere aber nicht großartig geändert, was aber vielleicht die Handlung ein wenig aufgelockert und spannender gemacht hätte.

Alles in allem war dieser Band ein guter Abschluss der Reihe, ich hab sie wirklich mit Spannung und Neugier verfolgt und kann sie denjenigen empfehlen, die gerne in diese historischen Fantasy-Welten abtauchen möchten.

Donnerstag, 28. Dezember 2017

"Der Schwarze Thron - Die Königin" von Kendare Blake


Originaltitel: One Dark Throne

Seitenzahl: 512 Seiten

Verlag: Penhaligon

Sprache: Deutsch

Erscheinungsdatum: 25.09.2017

ISBN: 978-3764531478

Rezension zu "Der Schwarze Thron - Die Schwestern"





Kurzbeschreibung:

Mirabella, Katharine und Arsinoe sind Drillinge, jede eine Anwärterin auf den Thron der Insel Fennbirn. Ihr Reich verlangt nach einer neuen Königin – doch damit eine von ihnen die Herrschaft erlangen kann, muss sie ihre beiden Schwestern eigenhändig töten. Der Kampf um den Thron ist längst entbrannt, und jede Königin muss sich entscheiden, ob sie leben oder sterben will. Doch während zwei von ihnen noch gegen ihre Bestimmung rebellieren, schreckt die Dritte auf dem Weg zur Krone vor nichts zurück.

Meine Meinung:

Obwohl ich dem ersten Band der Reihe am Anfang nicht ganz so mochte (wenn man meine Rezension liest...) hat sich meine Meinung um die Reihe "Der Schwarze Thron" doch geändert, gerade auf Hinblick zum zweiten Band "Die Königin". Die letzten Tage vor Erscheinen habe ich doch dem Buch ein wenig entgegen gefiebert, denn mittlerweile wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Arsinoe, Mirabella  und Katherine weitergeht, wer am Ende die Krone bekommt, wer überlebt.

Der Klappentext verrät ja schon einiges, aber man hat bei solchen Geschichten ja immer die Hoffnung, dass die Favoritin sich durchsetzt. Ich muss zugeben, dass ich bei den ersten Sätzen mich erst einmal wieder in Fennbirn zurecht finden musste, wer gehört zu wem und wie war noch einmal der Stand der Dinge. Aber so schwer war es gar nicht und ich fand mich mitten drin, im Kampf um die Krone.

Dieser Teil hat mich wirklich mitgerissen, für mich war es absolut spannend zu lesen, wie die drei Anwärterinnen versuchen, mit der jeweiligen Situation umzugehen, wie Freundschaften sich vertiefen und welche Ungewissheit des Überlebens der Schwestern sich die ganze Zeit durch das Buch zieht. An manchen Stellen war ich auch wirklich überrascht und konnte das Buch kaum weglegen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weiter ging.

Der Schreibstil von Kendare Blake konnte mich hier wirklich überzeugen und mitnehmen. Außerdem schreitet die Geschichte in diesem Teil gut voran, im ersten Teil hatte ich mehr das Gefühl, die Charaktere wirklich lange kennenlernen zu müssen. Wenn man aber beide Teile zusammenfügt, hat sich die Vorbereitung von Band eins wirklich gelohnt.

"Der Schwarze Thron - Die Königin" konnte mich wirklich begeistern, obwohl ich am Ende das Gefühl hatte, dass es noch nicht zu Ende sein kann, denn es endet für mich einfach zu abrupt und ernüchternd. Wobei ich nun auch gelesen habe, dass es nicht nur zwei Bände der Reihe sind, sondern vier. Sollte das wirklich der Fall sein, freue ich mich darüber, denn die Reihe ist meiner Meinung nach wirklich lesenswert und eine wirkliche Empfehlung.

Montag, 15. Mai 2017

"Der schwarze Thron: Die Schwestern" von Kendare Blake


Originaltitel: Three Dark Crowns

Seitenzahl: 448 Seiten

Verlag: Penhaligon Verlag

Sprache: Deutsch

Erscheinungsdatum: 09.05.2017

ISBN: 978-3764531447







Kurzbeschreibung:

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Meine Meinung:

Schon als ich den Klappentext zu "Der Schwarze Thron - Die Schwestern" von Kendare Blake gelesen habe, war ich wirklich interessiert an der Story. Und eigentlich ist die Geschichte um Katharine, Arsinoe und Mirabella auch wirklich gut. Aber eben nur eigentlich... Was ich damit meine?

Im Klappentext wird von Katharine, Arsinoe und Mirabella erzählt, drei Schwestern, Drillinge, mit interessanten Gaben, die jede einen Anspruch auf den Thron der Insel haben. Allerdings wird daraus wahrscheinlich ein Blutbad, denn nur die Stärkste von ihnen, eben diejenige, die ihre anderen Schwestern besiegt, kann rechtmäßige Königin werden. Die Kurzbeschreibung verspricht Spannung und theoretisch ist diese auch vorhanden, wenn leider auch erst gegen Ende des Buches.

Beim Anfang des Buches hatte ich das Gefühl, ich beweg mich auf der Stelle. Natürlich ist es komplex, die Schwestern, ihre Umgebung und ihre Familien vorzustellen, und natürlich spielt sich alles wahrscheinlich zur selben Zeit ab, aber man kommt nicht weg, zumindest kam ich mir so vor. Nebenbei fühlte ich mich auch irgendwann erschlagen von Personen und Orten, denn durch die abwechselnde Sicht in jedem Kapitel kam man gerade am Anfang wirklich kaum mit. Außerdem passierte es immer wieder, dass ich mich endlich in das Leben der im Kapitel beschriebenen Schwester eingefunden habe, da endete es auch schon wieder und ich fand mich auf einmal wieder ganz woanders.

Etwas, das ich auch als etwas störend empfand und der Geschichte wahrscheinlich nicht Gutes getan hat: Die Erzählweise. Mir gefiel, dass ich wirklich in das Leben jeder Schwester einblicken konnte, allerdings waren manche Kapitel dann doch auch echt unnötig, denn es wurde eben nicht nur über Katharine, Mirabella und Arsinoe erzählt, sondern auch über ihre Familien, aber mal ehrlich, vielleicht mag es für gewisse Situationen nötig gewesen sein, wenn ich allerdings ein solches Buch schreibe, dann muss ich nicht wissen, welche Nebenfigur sich wie fühlt oder ähnliches. Für mich war es schwierig, mich mit den wichtigen Situationen auseinander setzen zu können, denn ich hatte das Gefühl, dass die Nebencharaktere und ihr Hintergrund viel wichtiger waren als die Hauptstory.
(dazu kommt, dass ich Bücher in Präsens als so unglaublich schwer zu lesen empfinde.. aber das ist etwas persönliches und sollte nicht allzu groß im Fokus sein ^^)

Zum Ende des Buches wurde es zum Glück dann doch noch einigermaßen spannend. Die Kapitel konzentrierten sich dann doch wieder mehr auf das Wesentliche und hielten sich kurz, die Handlung war gezielter. Ein Cliffhanger durfte dann natürlich auch nicht fehlen, allerdings habe ich mir da doch mehr versprochen, denn überrascht war ich schon, aber wirklich umgehauen ala "Oh mein Gott, wie soll ich es bis zum nächsten Band aushalten" hat er mich nicht.

An und für sich war die Geschichte nicht schlecht, die Idee ist interessant und auf den letzten knapp 100 Seiten wird es auch endlich ein wenig actionreicher. Allerdings verspricht das Buch von sich selbst zu viel und wird sich selbst nicht gerecht. Fehlende Spannung, wenig Tiefe in den Figuren und zu viele Nebenhandlungen machen es doch schwer, sich voller Begeisterung für den nächsten Band zu erwärmen. (wobei ich mich kenne und gar nicht anders kann, als den zweiten Band zu lesen :D)